Glossar
Trockenestrich
Trockenestrich besteht aus vorgefertigten Platten, die auf der Baustelle verklebt und verschraubt statt gegossen werden. Weil kein Wasser eingebracht wird, entfällt die wochenlange Trocknungszeit nasser Estriche fast vollständig, der Boden ist meist am selben Tag begehbar. Trockenestriche zählen normativ zu den Sonderkonstruktionen und sind nicht in DIN 18560 geregelt.
- Begriff
- Trockenestrich
- Stand
- 14. September 2026
Was dahinter steckt
Trockenestrichplatten bestehen je nach Hersteller aus Gipsfaser, Holzspanwerkstoff oder Calciumsulfat und werden meist zwei- oder dreilagig verlegt, versetzt zueinander, damit die Fugen nicht übereinanderliegen.
Weil die kurze Bauzeit den größten Vorteil ausmacht, kommt Trockenestrich häufig bei Sanierungen und Dachgeschossausbauten zum Einsatz, wo eine lange Trocknungsphase mit den übrigen Gewerken kollidieren würde. Die Tragfähigkeit ist geringer als bei einem gegossenen Zementestrich.
Siehe auch
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Estrich, Wikipedia,
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Stand dieser Angaben: 14. September 2026.