Glossar
Estrich
Estrich ist die Schicht aus Estrichmörtel, die auf der Baustelle direkt auf dem Untergrund oder auf einer Trenn- beziehungsweise Dämmschicht verlegt wird. Er verteilt Lasten, gleicht Höhenunterschiede aus und schafft die ebene Grundlage für den Bodenbelag. Die deutschen Anwendungsregeln stehen in DIN 18560, die Eigenschaften der Estrichmörtel in DIN EN 13813.
- Begriff
- Estrich
- Stand
- 14. September 2026
Was dahinter steckt
Fachleute unterscheiden Estrich nach dem Bindemittel (Zement, Calciumsulfat, Gussasphalt oder Magnesia) und nach der Verlegeart: im Verbund mit dem Untergrund, auf einer Trennschicht oder schwimmend auf einer Dämmschicht. Welche Bauart zum Einsatz kommt, hängt von der Deckenkonstruktion, der gewünschten Schall- und Wärmedämmung und dem vorgesehenen Bodenbelag ab.
Ein Estrich ist erst dann fertig, wenn er die Belegreife erreicht hat: den Zustand, in dem er trocken genug ist, um einen Bodenbelag ohne Schäden aufzunehmen. Bis dahin vergehen je nach Estrichart einige Tage bis mehrere Wochen.
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Estrich, Wikipedia,
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Stand dieser Angaben: 14. September 2026.