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Glossar

Restfeuchte-Grenzwerte

Die Restfeuchte-Grenzwerte legen fest, ab welchem CM-Prozent-Wert ein Estrich als belegreif gilt. Zementestrich muss unbeheizt höchstens 2,0, beheizt höchstens 1,8 CM-Prozent Restfeuchte aufweisen, Calciumsulfatestrich unabhängig von der Beheizung höchstens 0,5 CM-Prozent. Der Wert für beheizten Calciumsulfatestrich wurde mit der überarbeiteten DIN 18560-1 von 0,3 auf 0,5 CM-Prozent angehoben.

Begriff
Restfeuchte-Grenzwerte
Stand
14. September 2026

Was dahinter steckt

Andere Bodenbelagshersteller und Verlegerichtlinien setzen teils noch strengere Werte an, etwa für dampfdichte Beläge wie Vinyl oder Linoleum. Maßgeblich für den Estrichleger ist am Ende immer das schwächste Glied: die strengste Vorgabe des jeweils verwendeten Belags.

Vor der überarbeiteten DIN 18560-1 lag der Grenzwert für beheizten Calciumsulfatestrich bei 0,3 CM-Prozent. Der Bundesverband der Gipsindustrie bezeichnet die Rückkehr auf 0,5 CM-Prozent nicht als Lockerung, sondern als Angleichung an einen internationalen Praxiswert, der lange Trocknungszeiten ohne Qualitätsverlust vermeidet.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Änderungen der Belegreife von Calciumsulfatestrichen, Bundesverband der Gipsindustrie e.V.,
  2. CM-Messung, Bauprofessor,

Einsatz von Sprachmodellen

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Stand dieser Angaben: 14. September 2026.