Glossar
CM-Messung
Die CM-Messung, benannt nach der Calciumcarbid-Methode, ist das normativ anerkannte Verfahren, um die Restfeuchte eines Estrichs vor Ort zu bestimmen. Eine zerkleinerte Probe reagiert in einer geschlossenen Druckflasche mit Calciumcarbid zu Ethingas, dessen Druck am Manometer abgelesen und in CM-Prozent umgerechnet wird. Das Ergebnis entscheidet, ob ein Estrich belegreif ist.
- Begriff
- CM-Messung
- Stand
- 14. September 2026
Was dahinter steckt
Für die Messung werden, je nach Estrichart, 50 bis 100 Gramm Probenmaterial direkt aus dem Estrich gestemmt, mit einem Hammer zerkleinert und zusammen mit einer Calciumcarbid-Ampulle sowie Stahlkugeln in die Druckflasche gegeben. Beim Schütteln zerbricht die Ampulle, und die im Estrich gebundene Feuchte reagiert mit dem Carbid.
Als belegreif gelten Zementestriche ab höchstens 2,0 CM-Prozent, beheizte Zementestriche ab höchstens 1,8 CM-Prozent und Calciumsulfatestriche, beheizt wie unbeheizt, ab höchstens 0,5 CM-Prozent. Die CM-Methode ist vor Gericht als Nachweisverfahren anerkannt.
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- CM-Messung, Bauprofessor,
- Änderungen der Belegreife von Calciumsulfatestrichen, Bundesverband der Gipsindustrie e.V.,
Einsatz von Sprachmodellen
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Stand dieser Angaben: 14. September 2026.